Hilary Mantel und Stimmen über Stimmen

Habe heute Hilary Mantels ‚A Place of Greater Safety‘ gelesen und mich gefragt, warum mir ihr Stil so gut gefällt und was es eigentlich ist, was sie da macht. Wie entsteht diese Unmittelbarkeit, wie gelingt es ihr, in prägnanter, beinahe trockener Prosa so große Geschichten zu erzählen?

 

Ich habe früher keine historischen Romane gelesen, auch deshalb, weil ich sie, vielleicht zu Unrecht, mit Schwulst identifizierte. Was bei Mantel gar nicht möglich ist. Eben aufgrund ihres so speziellen Erzählstils. Ein stark elliptisches Erzählen, das mit zwei Sätzen ein ganzes Jahrzehnt voller Ereignisse zusammenfasst oder einen Charakter so eindrücklich skizziert, dass man ihn zu kennen glaubt.

 

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